Wohnen
Großbeerenstraße
Treppenhaus, Mauerwerk und Bad in einem Berliner Altbau – Substanz sichtbar lassen, wo sie trägt, und schließen, wo sie schadhaft war.
- Objekt
- Altbau
- Ort
- Großbeerenstraße, Berlin
- Gewerke
- Putz, Maler, Fliesen
- Schwerpunkt
- Treppenhaus, Mauerwerk, Bad

Wo Bestand mehr wert ist als Neubau
Im Berliner Altbau steckt fast immer etwas, das besser ist als sein Ersatz: ein Mauerwerksbogen im Treppenhaus, ein alter Fliesenspiegel, ein Putzaufbau, der hundert Jahre gehalten hat. Die Frage ist nie, ob man alles neu macht, sondern wo die Grenze zwischen Erhalten und Erneuern verläuft.
In der Großbeerenstraße verlief sie mitten durch jede Fläche.
Unser Beitrag
- Putzarbeiten an Treppenhaus- und Wandflächen, ergänzend statt flächendeckend
- Sichtmauerwerk freigelegt, gereinigt und gefestigt, wo es den Raum trägt
- Fliesenarbeiten im Bad inklusive Untergrundvorbereitung und Abdichtung
- Anstriche, abgestimmt auf die vorhandenen Materialien und das Licht im Treppenhaus
Warum das aufwendiger ist als Abriss
Eine Fläche komplett zu erneuern ist planbar: Man weiß, was man bekommt. Bestand zu erhalten heißt, an jeder Stelle einzeln zu entscheiden — welcher Putz noch trägt, welcher Ziegel gefestigt werden muss, wo ein Anschluss neu aufgebaut wird und wo eine Kante bleiben darf, wie sie ist.
Das Ergebnis sieht man einem Raum an. Er wirkt nicht renoviert, sondern gepflegt.





